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Junge Chinesen haben große Hoffnungen für „Gürtel und Straße“-Initiative

German.xinhuanet.com | 16-06-2017 13:01:01 | Xinhuanet
BEIJING, 15. Juni (Xinhuanet) -- Die jungen Chinesen setzen große Hoffnungen in die „Gürtel und Straße“-Initiative und sind der Ansicht, dass sie dazu beitragen werde, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und einen großen Einfluss auf ihre zukünftige Wahl haben werde, laut einer Umfrage. Die Umfrage, die unter 2.000 jungen Leuten im Alter von 18 bis 35 durchgeführt wurde, wurde in der Donnerstagsausgabe der China Youth Daily veröffentlicht. Bei der Umfrage sagten 65,6 Prozent der Befragten, dass sie Vertrauen in das Arbeitsplatzwachstum hätten, das von der Initiative angetrieben werde, und 55,7 Prozent sagten, dass die Initiative einen Einfluss auf ihre zukünftigen Entscheidungen haben würde. „Ganz am Anfang hatte ich kein tiefes Verständnis von der ‚Gürtel und Straße‘-Initiative und ich dachte, dass sie weit vom Leben entfernt ist“, sagte Yang Dengyun, ein Studienanfänger an der Technischen Universität Peking, in der Umfrage. „Ich beginne jetzt zu realisieren, dass sie sich eng auf unser Leben bezieht.“ Als ein Student, der als Hauptfach Elektrotechnik und Automatisierung studiert, ist Yang der Ansicht, dass es große Bereiche geben müsse, in denen seine Fachkenntnisse für die Initiative genutzt werden könnten. Die „Gürtel und Straße“-Initiative zielt darauf ab, ein Infrastruktur- und Handelsnetzwerk aufzubauen, das Asien mit Europa und Afrika entlang der Handelsrouten der antiken Seidenstraße und darüber hinaus verbindet. Seit sie im Jahr 2013 vorgeschlagen wurde, haben sich über 100 Länder und internationale Organisationen daran beteiligt. Ein Student im zweiten Jahr mit dem Hauptfach Arabisch an der Fremdsprachenuniversität Peking sagte, dass es im Rahmen der „Gürtel und Straße“-Initiative eine wachsende Nachfrage nach kleineren Sprachen geben sollte. Laut der Umfrage gibt es Möglichkeiten Unternehmen im Tourismussektor, bei Kultur- und Bildungsagenturen, im Maschinenbau, in der Landwirtschaft, bei landwirtschaftlichen Maschinen, bei Internettechnologien und bei der Elektrogeräteherstellung zu gründen. Außerdem sagten 82,1 Prozent, dass sie mehr Möglichkeiten für internationalen Austausch erwarteten. Etwa 36,4 Prozent der Leute waren gewillt, Beschäftigungen in wichtigen Pilotregionen oder -städten in Ländern der „Gürtel und Straße“-Initiative anzustreben. China investierte von Herbst 2013 bis Juli 2016 insgesamt 51,1 Mrd. US-Dollar in die Länder der „Gürtel und Straße“-Initiative, was 12 Prozent aller ausgehenden Direktinvestitionen ausmacht. (gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)  
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