365 Träume aus China: Marathon

BEIJING, 13. Juni 2017 (Xinhuanet) -- Viele haben mir geraten aufzugeben, aber ich bestand darauf, weiterzumachen. Ich wollte wissen, ob ich am Stück 2 Stunden und 30 Minuten joggen kann. Ich bin kein Sportler, ich bin nur ein Essens-Lieferant. Jeden Morgen gehe ich in einen naheliegenden Park, um dort zu joggen. Danach gehe ich nach Hause und lese Bücher. Meine Arbeitszeit geht von 11 Uhr vormittags bis 14 Uhr nachmittags. Nach der Arbeit fahre ich mit dem Bus zum Sportzentrum der Pekinger Sport-Universität, um dort zu trainieren. Danach, um 17 Uhr, muss ich noch mal zurück ins Geschäft, um weiter zu arbeiten. Aber anderen einen freundlichen Service anbieten zu können, macht mich auch sehr glücklich. Im Jahr 2007 bin ich nach Peking gekommen, um meinen Verwandten einen Besuch abzustatten. Gerade rechtzeitig, um auf einen Marathon zu stoßen, der am Tian’anmen Platz abgehalten wurde. Als ich zum ersten Mal gehört habe, dass es einen solchen Wettkampf gibt, war ich komplett überwältigt. Daraufhin wollte ich es auch mal ausprobieren. Ich habe anschließend damit angefangen Geld zu sparen, um Kleidung und Schuhe zu kaufen. Ich habe mich aus heiterem Himmel in diese Sportart verliebt. Jeden Tag habe ich darauf bestanden, joggen zu gehen. Jedes Mal beim Laufen, habe ich nur meinen Atem und das Geräusch vom Aufsetzen der Sohlen auf den Boden gehört. Ich habe dieses Gefühl genossen. Im Jahr 2009 habe ich für die Pekinger Sport Universität Wasser ausgeliefert. Ich bin oft heimlich zur Sporthalle gelaufen, um dort professionelle Sportler beim Trainieren zuzuschauen. Später hat mich dann der Trainer bemerkt. Ich wurde sehr nervös. Ich hätte nicht gedacht, dass mich alle auf einmal unterstützen würden. Der Trainer hat mir sogar erlaubt mit seiner Mannschaft gemeinsam trainieren zu können, damit wir uns gegenseitig helfen können. Ein Lehrer von der Pekinger Sport Universität hat mir dabei geholfen, einen Trainingsplan zu erstellen. Wenn mir etwas unklar ist, kann ich sie fragen. Manchmal, wenn ich nicht aufpasse und mich verletze, helfen die Rehabilitations-Studenten mich wieder gesund zu pflegen. Ihre Ermutigungen und ihre Hilfsbereitschaft ist meine größte Motivation, weiterzumachen. Manchmal denke ich, wenn ich nicht weiter trainiere, würde ich all die guten Leute enttäuschen. Im Mai 2010 habe ich an einem Marathon in Zhangjiakou teilgenommen. Ich habe zum ersten Mal die komplette Strecke geschafft. Ich war damals sehr gerührt. Ich war kurz davor in Tränen auszubrechen. Ich habe mich einfach großartig gefühlt. Ich werde weitermachen. Ich glaube fest daran, dass ich bei einem internationalen Wettbewerb eine gute Platzierung erreichen kann und, dass ich mich mit professionellen Sportlern messen kann. Ich werde weiterhin fleißig daran arbeiten, um diesen Traum zu erreichen. Mehr zum Thema: 365 Träume aus China: Der Karikaturist Ich bin seit 2012 im Dermatologie-Bereich tätig. Als ich anfing habe ich nur einige klinische Arbeiten vollrichtet. Früher hatte ich einen Arzt, der zu sagen pflegte, dass die erste Verschreibung eines Arztes für einen Kranken immer Fürsorge sein sollte. Obwohl die Arbeit vergleichsweise eintönig ist, gibt sie mir persönlich immer noch ein Gefühl des Erfolges. mehr... 365 Träume aus China: Krankenpfleger Am 18.11.2013 sah ich bei der Tan Bushaltestelle einen alten Mann zu Boden fallen. Ich eilte zu ihm und befühlte seine Halsschlagader, sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. mehr... 365 Träume aus China: Der Restaurator Ich bin Zhu Zhen Bin und arbeite als Restaurator für antike Bücher an der chinesischen Nationalbibliothek. Der grundlegende Teil meiner Arbeit besteht darin zerstörte antiquierte Bücher wieder zu restaurieren, um ihr Leben aufs Neue zu verlängern. Wir nennen diesen Vorgang „Lebenserhaltung“. mehr...
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GERMAN.XINHUA.COM 2017-07-05 15:52:05
BEIJING, 13. Juni 2017 (Xinhuanet) -- Viele haben mir geraten aufzugeben, aber ich bestand darauf, weiterzumachen. Ich wollte wissen, ob ich am Stück 2 Stunden und 30 Minuten joggen kann. Ich bin kein Sportler, ich bin nur ein Essens-Lieferant. Jeden Morgen gehe ich in einen naheliegenden Park, um dort zu joggen. Danach gehe ich nach Hause und lese Bücher. Meine Arbeitszeit geht von 11 Uhr vormittags bis 14 Uhr nachmittags. Nach der Arbeit fahre ich mit dem Bus zum Sportzentrum der Pekinger Sport-Universität, um dort zu trainieren. Danach, um 17 Uhr, muss ich noch mal zurück ins Geschäft, um weiter zu arbeiten. Aber anderen einen freundlichen Service anbieten zu können, macht mich auch sehr glücklich. Im Jahr 2007 bin ich nach Peking gekommen, um meinen Verwandten einen Besuch abzustatten. Gerade rechtzeitig, um auf einen Marathon zu stoßen, der am Tian’anmen Platz abgehalten wurde. Als ich zum ersten Mal gehört habe, dass es einen solchen Wettkampf gibt, war ich komplett überwältigt. Daraufhin wollte ich es auch mal ausprobieren. Ich habe anschließend damit angefangen Geld zu sparen, um Kleidung und Schuhe zu kaufen. Ich habe mich aus heiterem Himmel in diese Sportart verliebt. Jeden Tag habe ich darauf bestanden, joggen zu gehen. Jedes Mal beim Laufen, habe ich nur meinen Atem und das Geräusch vom Aufsetzen der Sohlen auf den Boden gehört. Ich habe dieses Gefühl genossen. Im Jahr 2009 habe ich für die Pekinger Sport Universität Wasser ausgeliefert. Ich bin oft heimlich zur Sporthalle gelaufen, um dort professionelle Sportler beim Trainieren zuzuschauen. Später hat mich dann der Trainer bemerkt. Ich wurde sehr nervös. Ich hätte nicht gedacht, dass mich alle auf einmal unterstützen würden. Der Trainer hat mir sogar erlaubt mit seiner Mannschaft gemeinsam trainieren zu können, damit wir uns gegenseitig helfen können. Ein Lehrer von der Pekinger Sport Universität hat mir dabei geholfen, einen Trainingsplan zu erstellen. Wenn mir etwas unklar ist, kann ich sie fragen. Manchmal, wenn ich nicht aufpasse und mich verletze, helfen die Rehabilitations-Studenten mich wieder gesund zu pflegen. Ihre Ermutigungen und ihre Hilfsbereitschaft ist meine größte Motivation, weiterzumachen. Manchmal denke ich, wenn ich nicht weiter trainiere, würde ich all die guten Leute enttäuschen. Im Mai 2010 habe ich an einem Marathon in Zhangjiakou teilgenommen. Ich habe zum ersten Mal die komplette Strecke geschafft. Ich war damals sehr gerührt. Ich war kurz davor in Tränen auszubrechen. Ich habe mich einfach großartig gefühlt. Ich werde weitermachen. Ich glaube fest daran, dass ich bei einem internationalen Wettbewerb eine gute Platzierung erreichen kann und, dass ich mich mit professionellen Sportlern messen kann. Ich werde weiterhin fleißig daran arbeiten, um diesen Traum zu erreichen. Mehr zum Thema: 365 Träume aus China: Der Karikaturist Ich bin seit 2012 im Dermatologie-Bereich tätig. Als ich anfing habe ich nur einige klinische Arbeiten vollrichtet. Früher hatte ich einen Arzt, der zu sagen pflegte, dass die erste Verschreibung eines Arztes für einen Kranken immer Fürsorge sein sollte. Obwohl die Arbeit vergleichsweise eintönig ist, gibt sie mir persönlich immer noch ein Gefühl des Erfolges. mehr... 365 Träume aus China: Krankenpfleger Am 18.11.2013 sah ich bei der Tan Bushaltestelle einen alten Mann zu Boden fallen. Ich eilte zu ihm und befühlte seine Halsschlagader, sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. mehr... 365 Träume aus China: Der Restaurator Ich bin Zhu Zhen Bin und arbeite als Restaurator für antike Bücher an der chinesischen Nationalbibliothek. Der grundlegende Teil meiner Arbeit besteht darin zerstörte antiquierte Bücher wieder zu restaurieren, um ihr Leben aufs Neue zu verlängern. Wir nennen diesen Vorgang „Lebenserhaltung“. mehr...
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亿万先生